Freitag, 21. September 2018

Minecraft-Geburtstag - Spiel 1: Avatar erstellen

Enthält Werbung wegen Markennennung - ich verdiene nichts dabei!

Was macht mal als erstes, bevor man ein Spiel auf der Konsole oder auf dem PC spielt? Richtig, man kreiert sich einen Avatar (oder einen Skin, wie ich gelernt habe). Und genau das haben die Kinder auf der Feier zu Felix' neunten Geburtstag auch gemacht. Das Konzept des Geburtstags findet ihr übrigens hier.


Sie haben dafür aber weder Spielkonsole noch PC genutzt, sondern Papier und Klebstoff verwendet.


In Minecraft besteht die Welt aus Blöcken oder, wenn man auf die Dreidimensionalität verzichtet, aus Quadraten. Ich habe aber etwas recherchiert und festgelegt, dass unsere Avatare eine Größe von 8x8 Quadraten haben.


So bekamen die Kinder ein Formblatt mit einem Raster aus 64 Kästchen à 2 cm Kantelänge und sehr sehr viele Quadrate mit derselben Kantenlänge in verschiedenen Farben, die ich aus buntem Kopierpapier geschnitten habe.


In Action sah das so aus.


Das ist mein Avatar, den ich vorbereitet hatte, um zu zeigen, wie es gehen könnte - hätte ich aber nicht zu machen brauchen. Die Jungs und Mädchen hatten allein genug Fantasie.

Im Vorfeld war ich etwas unsicher, ob Kinder von acht bis elf Jahren Lust haben, Quadrate zu kleben, aber die Aktion ist sehr gut angekommen. Eine Dreiviertelstunde lang haben alle mit ziemlicher Begeisterung gebastelt und sich einen Spielernamen überlegt - mit so viel Durchhaltevermögen hatte ich nicht gerechnet.

Liebe Grüße Claudia

Samstag, 15. September 2018

Minecraft-Geburtstag: Das Konzept

Enthält Werbung wegen Markennennung - ich verdiene nichts dabei!

Vor zwei Monaten ist Felix neun Jahre alt geworden. Das war zu Beginn der Sommerferien und weil da immer viele lange im Urlaub sind (und wir auch), hat seine Kinderparty erst am vergangenen Wochenende stattgefunden.
Sie stand in diesem Jahr unter dem Motto "Minecraft". Das ist bei uns und im Freundeskreis meiner Kinder das beliebteste Konsolenspiel. Trotzdem kam die Geburtstagsfeier völlig ohne Spielkonsole aus und der PC hatte nur einen klitzekleinen Einsatz ganz am Schluss.


Felix hatte neun Kinder eingeladen, eines war zeitlich verhindert, so dass es zusammen mit dem Geburtstagskind und dem großen Bruder, zehn Kinder waren: acht Jungs und zwei Mädchen von acht bis elf Jahren. Die Gruppe war sehr harmonisch und es gab keinen Streit und sie haben alle mit viel Spaß mitgemacht.
Die Feier war auf vier Stunden angelegt. Zeitlich hat das hervorragend gepasst. Statt gemeinsamem Kuchenessen und Abendbrot hatte ich ein Buffet mit süßen und herzhaften Sachen aufgebaut, von dem jeder nehmen konnte, wann er wollte, sodass Wartezeiten (es war immer mal jemand schneller fertig als ein anderer) gut überbrückt werden konnten.


Das Konzept war relativ einfach. In sieben Spielen konnten sieben Teile einer Schatzkarte erspielt werden, die dann zusammengepuzzelt werden musste und die Kinder zu Schatzkiste und Schlüssel führte.


Ich habe den schon öfter auf Geburtstagen zum Einsatz gekommenen Grundriss des Erdgeschosses unseres Hauses genommen und die Orte der Verstecke von Schatzkiste und Schlüssel mit einem Kreuz markiert.


Anschließend habe ich die Schatzkarte in sieben Teile geschnitten. Nach jedem Spiel bekam die Gruppe einen weiteren Teil überreicht.


Als Schatz habe ich im Vorfeld aus Bügelperlen die Schwerter aus Minecraft gebastelt. Dabei habe ich im Griff eine Perle weggelassen, so dass man durch das entstandene Loch ein Band ziehen konnte. So konnten sich die Kinder die Schwerter umhängen.


Für die beiden Mädchen habe ich mich für eine Farbvariante "pink-lila" entschieden.
Die Schwertketten kamen sehr gut an und trotz der geringen Größe der Schwerter wurden mit ihnen sofort Schaukämpfe ausgefochten, so dass ich etwas Angst hatte, dass das ein oder andere Schwert kaputt gehen könnte. Es hat aber alles gehalten.


Der Schatz passte in eine kleine abschließbare Kassette und ich konnte ihn gut schon vor der Feier verstecken, ohne dass die Gefahr bestand, dass er möglicherweise schon zu früh gefunden wurde.


Am Ende gab es für jedes Kind auch noch die obligatorischen Geburtstagstüten. Die einzelnen Spiele werde ich in den kommenden Wochen nach und nach hier vorstellen.

Liebe Grüße Claudia

Mittwoch, 12. September 2018

12 von 12 im September 2018

Heute ist schon wieder der Zwölfte und Zeit für "12 von 12". In zwölf Bildern nehme ich euch mit durch meinen Tag. Es ist Mittwoch, ein Bürotag.


Mein Tag beginnt mit einer heißen Dusche und Frühstück. Ich schäume mir warme Milch für einen Milchkaffee auf.


Dazu gibt es Müsli mit Apfel und Joghurt und die Tageszeitung. Anschließend fahren die Kinder zur Schule und ich in die Stadt.


Bevor ich ins Büro gehe, mache ich noch schnell einen Abstecher auf den Wochenmarkt vor dem Dom. Ich habe mir angewöhnt, meine Markteinkäufe schon vor der Arbeit zu erledigen. Dann ist es noch leer und alles ist noch erhältlich.


Meine Tasche füllt sich schnell mit verschiedenen Tüten.


Auf meinem Schreibtisch steht dieser wunderschöne Blumenstrauß. Es ist ein Geschenk von meinem Chef, ich hatte nämlich vorgestern Geburtstag.


Ich nutze die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang über die Promenade. Das Wetter ist recht herbstlich und grau und ich fröstle ein bisschen.


Daher kaufe ich mir einen Milchkaffee und bekomme einen Keks dazu. Der Nachmittag vergeht ohne Dinge, die sich zu fotografieren lohnen.


Nach der Arbeit fahre ich direkt zum Schwimmbad, um Felix vom Training abzuholen.


Felix investiert jede Woche einen Teil seines Taschengeldes in den Süßigkeitenautomaten im Hallenbad. Er kauft sich saure Gummibärchen und gibt mir ein paar ab.


Zuhause bearbeitet er einige Bücher in Antolin, während ich mich auf den Weg zum Elternabend von Niklas' Klasse mache. Das Abendessen muss für mich zunächst ausfallen ...


… und wird nach dem Elternabend nachgeholt. Es gibt Baguette mit Käse, Antipasti und Maracujaschorle.


Jetzt gammele ich noch ein wenig vor dem Fernseher herum und nasche etwas Melone. Außerdem stöbere ich vielleicht hier, was andere heute so gemacht haben.

Liebe Grüße Claudia

Freitag, 24. August 2018

Sommerplätzchen

Ich liebe Plätzchen zum Kaffee oder Tee. Ich backe auch sehr gerne Plätzchen, mache das aber eigentlich nur in der Adventszeit oder kurz davor. In diesem Jahr allerdings habe ich mir vorgenommen, auch im Sommer Plätzchen zu backen. 


Sie sollten natürlich nicht weihnachtlich aussehen. Felix' Patentante hatte eine ganz wunderbare Idee, die ich kopiert habe und mit ihrer Erlaubnis hier poste. Ich habe ganz normalen Mürbeteig genommen, aus dem ich im Advent in der Regel Ausstechplätzchen mache.


Den Mürbeteig habe ich zu murmelgroßen Kugeln geformt - vielleicht ein bisschen größer.


Dann habe ich die Kugeln in ein Herzwaffeleisen gelegt, auf jedes Herz eine.
Bei meinem ersten Versuch hatte ich nur ein einzelnes Waffeleisen. Damit ist das Backen sehr zeitintensiv.


Beim zweiten Mal am vergangenen Wochenende habe ich mir von einer Freundin noch zusätzlich ein Doppelwaffeleisen geliehen und mit insgesamt drei Eisen ging es richtig flott.


So ist eine recht große Dose mit hübschen runden Waffelplätzchen entstanden. Man könnte sie jetzt noch mit Schokolade verzieren, aber da es in den vergangenen Tagen so heiß gewesen ist, habe ich darauf verzichtet.


Weil ich etwas Abwechslung wollte, habe ich das Ganze auch noch mit Schokoteig nach diesem Rezept gemacht. Beide Sorten schmecken super und gar nicht weihnachtlich und sehen auch nicht so aus.

Liebe Grüße Claudia

Sonntag, 12. August 2018

12 von 12 im August 2018

An diesem ganz besonderen Tag mache ich wieder mit bei "12 von 12" und melde mich aus der Sommerpause zurück.
Heute hat mein Mann Geburtstag und dann auch noch einen runden!
Gestern Abend haben wir mit ein paar Freunden bereits reingefeiert, die richtige Party gibt es aber erst in zwei Wochen, so ist der heutige Sonntag eher beschaulich.


Los geht der Morgen mit dem Ausräumen und anschließenden Wieder-Einräumen der Spülmaschine.


Dann ist auch der Esstisch frei und es gibt endlich Frühstück mit frischen Brötchen und Milchkaffee.


Mann und Kinder machen es sich auf dem Sofa bequem und zocken eine Runde.


Dieses liebevoll hergerichtete Geschenk gab heute Nacht von meinem Schwager und meiner Schwägerin.


Heute Nachmittag machen wir einen Ausflug an den Aasee. Durch die lang anhaltende Hitze ist das Wasser leider ziemlich brackig geworden und es riecht nicht sehr frisch.


Wir laufen trotzdem ein Stück am See entlang. Dabei sind wir nicht alleine, wenn es auch nicht wirklich voll ist.


Wir laufen eine Platanenallee entlang. Die Bäume haben ihre Rinde abgeschält.


Dann ist Kaffeezeit. Für mich gibt es eine Waffel mit einer Kugel Erdbeereis und eine große Rhabarberschorle.


Wieder zu Hause ist es an der Zeit, die Blumen zu wässern.


Morgen muss ich nach vier Wochen Urlaub wieder arbeiten und lege mir schon mal die Bücher zurecht, die in die Bücherei zurück müssen. Es sind ziemlich viele, ich werde wohl nur einen Teil mitnehmen.


Da wir gestern Abend sehr viele Sternschnuppen gesehen haben, können wir diesen Punkt an unserer Sommerwunschliste abhaken.


Jetzt hänge ich ein wenig vor dem Fernseher ab. Gleich gibt es Reste von gestern zum Abendbrot und dann hoffe ich auf einen ruhigen letzten Urlaubsabend und gucke ein bisschen hier, was andere heute so getrieben haben.

Liebe Grüße Claudia